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Sertã

Gemäß einer alten Überlieferung geht der Name dieser Ortschaft auf die Frau eines lusitanischen Adligen zurück, die, nachdem ihr Ehemann im Kampf gegen die römischen Besatzer gefallen war, von den Zinnen der Burg eine "sertã" (ein Tiegel) voll mit heißem Olivenöl über die Römer vergoß und diese damit zum Rückzug zwang.

Die von den Römern gegründete Burg ging auf den Templerorden über und war später Eigentum anderer religiöser und militärischer Orden. Diese trugen einen hohen Beitrag zur Entwicklung der Bevölkerung, wie sie zum Beispiel ein Krankenhaus gründeten, von dem heute allerdings nur noch die Ruine zu sehen ist. Nichts desto trotz ist es heute der schönste Aussichtspunkt über die Stadt. Auf einem Rundgang durch die Stadt sollte keinesfalls die Mutterkirche aus dem 15. Jahrhundert übergangen werden, in deren Inneren man eine herrliche barocke Schnitzerei und portugiesische Fließenkunst aus dem 16. Und 17. Jahrhundert bewundern kann.

Die Region liegt in einer der größten Waldflächen Europas und ist von den Flussläufen des Amioso und der Sertã und vom Stauwasser des Zêzere umflossen, so dass es ein Gebiet ist, in dem sich blau und grün beständig abwechseln und in dem wunderbare Erholungsmöglichkeiten im unmittelbaren Kontakt mit der Natur geboten werden. Hier ist praktisch jegliche Möglichkeit für einen aktiven Tourismus und für die verschiedensten Wassersportarten gegeben.

Von den typischen Gerichten wären die berühmten Hammelgerichte, der Saumagen und die Würste zu erwähnen, als auch die Süßigkeiten wie die Mandelkuchen und das Süßbrot.

Die Feste São João (24 Juni) und São Pedro (29 Juni) beleben die Straßen der Stadt mit ihren Johannesfeuern. Zwischen den anderen Festlichkeiten heben sich insbesondere die der Nossa Senhora dos Remédios (14. und 15. August) hervor und die Zeremonien der Karwoche.

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Sertã

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