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Seixal

Die ausgesprochen fruchtbare Gegend um Seixal liegt am Ufer des Tejo und hier wurden insbesondere während der arabischen Vorherrschaft verschiedene mediterrane Nutzpflanzen wie Weinreben, Oliven- und Feigenbäume eingeführt.

Wegen seiner günstigen Voraussetzungen in einer geschützten Bucht wurde Seixal im 14. und 15. Jahrhundert auserwählt, um hier Schiffswerften zu errichten. Dieser Industriezweig entwickelte sich sprunghaft in der Zeit der Entdeckungen und war auch noch in den folgenden Jahrhunderten eine wesentliche Beschäftigungsquelle. Jedoch blieb die ursprünglich traditionelle Tätigkeit der Bevölkerung über lange Zeiten mit dem Fischfang verbunden, auf den die Gründung der Fischereischule mit dem Namen des Schutzheiligen Petrus zurückgeht. Ihm zu Ehren werden in jedem Juni die wichtigsten Feste der Stadt abgehalten.

Ein näheres Kennenlernen der Geschichte regionaler Traditionen und Bräuche ist ohne ein Besuch im Stadtmuseum undenkbar. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Ausflug auf einem der typischen Schiffe und ein Gang zur Mühle Maré de Correios, die heute noch in Betrieb ist. Den Besuchern wird hier gezeigt, wie einer der Haupterwerbszweige der Region im 15. und 16. Jahrhundert funktionierte. Damals existierten ungefähr 60 derartige Mühlen in der Umgebung, welche die Stadt Lissabon mit Mehl versorgten.

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Seixal

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