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Miranda do Douro

Die Ursprünge des Ortes reichen weit in die Vergangenheit zurück. Zuerst wurde er von den Römern besetzt und dann, im 8. Jahrhundert, von den Mauren, die ihm den Namen "Mir Andul" gaben, aus dem der heutige Name Miranda entstanden ist.

Aufgrund seiner grenznahen Lage erfüllte der Ort von Anfang an eine wichtige strategische Aufgabe bei der Verteidigung des Landes. Portugals erster König Afonso Henriques ließ die Burg und die Stadtmauer errichten, durch die Miranda do Douro in eine wahre Grenzfestung verwandelt wurde.

Im 16. Jahrhundert erhielt der Ort Stadtrechte und wurde zum Sitz des Bischofs von Trás-os-Montes erhoben. Damit begann eine Blütezeit, in der prächtige Bauwerke wie die Kirche Santa Maria Maior entstanden, die zwei Jahrhunderte lang den Rang einer Kathedrale hatte.

Mit den Restaurationskriegen im 17. Jahrhundert, in denen Portugal um die Wiedererlangung der Unabhängigkeit von Spanien kämpfte, und später während der französischen Invasionen erlitt die Stadt viele Rückschläge und verlor stark an Bedeutung.

Heute ist Miranda do Douro berühmt für die farbenfrohe Folklore und das lebendige Brauchtum. Die “Pauliteiros de Miranda” in ihren typischen Trachten mit Rock führen zu Dudelsackklängen den traditionellen Stocktanz auf, dessen Ursprünge in die Eisenzeit zurückreichen, als das Gebiet von den Kelten besetzt war. Weitere Besonderheiten sind die mirandesische Sprache, die nur in dieser Gegend gesprochen wird, und die "Posta mirandesa", eine gastronomische Köstlichkeit aus dem Fleisch einer Rinderrasse, die hier gezüchtet wird.

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Miranda do Douro

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