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Campo Maior

Wie so viele andere Kleinstädte im Süden Portugals zeichnet sich auch Campo Maior nahe der spanischen Grenze durch seine Beschaulichkeit aus. Laut Überlieferung verdankt der Ort seine Gründung drei Bauersfamilien, die beschlossen, sich zu einem Gemeinschaft zusammenzuschliessen, um sich gegenseitig Schutz bieten zu können.

Vista para o castelo, Campo Maior
Vista para o castelo, Campo Maiorvon: Joaomartinho63 src: wmf von: CC BY-SA 3.0

Der Ortsname ist römischen Ursprungs (Campus Maior), doch die weissgekalkten Häuser mit blauen und ockerfarbenen Farbtupfern rufen auch die Erinnerung an die spätere Besetzung durch die Mauren wach. Ursprünglich gehörte der Ort zum Bistum Badajoz und fiel erst 1297 mit dem Vertrag von Alcanizes, einem Friedensvertrag zwischen Portugal und Spanien, an Portugal. Selbst danach hat Campo Maior stets seine freundschaftlichen Beziehungen zu dem nahen Badajoz gepflegt.

Die Einwohner der Kleinstadt sind bekannt für ihren ausgeprägten Charakter. Immer dann, wenn dies einstimmig beschlossen wurde, und nur dann, findet - normalerweise in der ersten Septemberwoche - eines der interessantesten Volksfeste Portugals statt: das sogenannte Blumenfest oder auch "Fest des Volkes". Dann tun sich die Bewohner eines jeden Strassenzuges zusammen, um ihre Strasse mit fröhlichen, bunten Papierblumen zu schmücken.

Ein geschichtlich bedeutsames Bauwerk von Campo Maior ist die 1766 erbaute Knochenkapelle, von denen es in ganz Portugal nur drei gibt.

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Campo Maior

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